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Sommer,Ferien

Sommer,Ferien

die Sommerferien war die längste; aber auch einerseits langweiligste und auch eine sehr schlimme Zeit...

Ich war eingedeckt mit Haus und Gartenarbeiten und mit Lernen...

Schwimmen gingen wir nur selten; was mich auch nicht weiter störte; da der Pflegevater mir einmal lachend und höhnend; auf einem See in Urlaub; vor vielen Menschen meinen Kopf so lange unter Wasser drückte; dass ich fast ertrunken wäre; nur weil ich nicht gleich richtig das Schwimmen lernte..

Regelmässif fuhr ich auch mit Ihnen in den Urlaub;was für mich aber nie Urlaub war...

Im Auto; dass für 5 Personen gedacht war; fuhren wir zusammen gequetscht; oft zu siebent; was mich regelmässig zum Kotzen brachte; da ich am Boden der Rücksitze; bei den Füssen der hinten sitzenden Personen sitzen musste..

ein Wunder, dass sie nie in eine Polizeikontrolle kamen..

Wenn es zum Schwimmen an den See ging; dann musste ich stundenlang am steinigen Strand in der Sonne sitzen; während die Pflegeeltern in Liegestühlen sich aalten und sich im Wasser vergnügten..

Ich durfte selten ins Wasser..

In den Sommerferien waren auch immer wieder mal Kinder vom Plattensee da...

Renee; ein aufgewecktes Mädchen freundete sich mit meiner Pflegeschwester an; und die Pflegeeltern mochten  sie sehr..

Es entstand eine Freundschaft einige Sommer lang...

Eines Tages kam dann auch die Schwester von Renee in den Ferien zu uns..

Ein stilles,zartes und ruhiges Mädchen; dass nur zu mir Vertrauen fasste..

Warum auch immer; konnten oder wollten die Pflegeeltern sie nicht so, wie ihre Schwester und zeigten ihre Abscheu deutlich..

Sie war eine derjenigen; die das wahre Gesicht der Pflegeeltern miterlebte; mal zufällig dazu kam; als sie mich verdroschen und mich demütigten..

Ich werde nie den Tag vergessen; als sie sich schweren Herzens verabschiedete; mir ein Taschentuch mit Zeilen der Hoffnung und Liebe beschrieb...

Und ich werde nie vergessen; als ihre Mutter zu mir ans Bett kam; mich ganz liebevoll und zart umarmte; mir einen Kuss auf die Stirn gab; und mir alles Glück der Welt wünschte..

Sie hatte Tränen in den Augen; und sie sagte; dass es Ihr so leid tue..

Da wusste ich; dass sie über mein Leid Bescheid wusste; aber auch nicht die Kraft oder den Mut; oder die Chance hatte; etwas zu ändern...

In all den Jahren war diese Frau die jenige; die mir in diesen wenigen Minuten offenbarte was Mutterliebe ist; und ich erkannte; was ich so schmerzlich vermisste..

Ich erinnere mich auch daran; dass der Pflegevater Abends den Garten und das Gemüsebeet goss...

Und einmal hielt er den kalten Wasserstrahl des Schlauches so lange auf meinen Kopf; bis die Kälte furchtbar in meinem Kopf zu schmerzen begann; ich nur mehr schwarz sah; und fast umgekippt wäre...

Ich liebte Fussball spielen; doch im Sommer wurde das zum Alptraum..

Denn die Söhne der Pflegeeltern liebten es; uns mit dem harten Lederball so stark abzuschiessen; dass uns alles weh tat...

bei einer solchen Aktionen; brach sich ein Sohn den Fuss ; ich wusste; das hätte auch ich sein können..

 

Während die Pflegeeltern shoppten oder spazieren gingen; mussten wir in einem Park auf der Bank sitzen; und uns nicht rühren; als wir grösser waren; konnten wir wenigstens unsere Runden im Park gehen..

wir hatten nie Geld für Essen und Trinken bekommen; und so erinnere ich mich an einmal; als sie gerade noch rechtzeitig mir etwas zu trinken gaben; ich war so ausgetrocknet; dass ich drohte umzukippen; so schwindlig war mir..

24.12.07 10:29
8.1.08 19:09
 


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